VERBUND AG — OSC Zen­tra­le Leit­stel­le

Vier­eck Archi­tek­ten haben mit der neu­en — OSC Zen­tra­le Leit­stel­le — ein ein­zig­ar­ti­ges und zukunfts­wei­sen­des Büro­ge­bäu­de rea­li­siert, das die anspruchs­vol­len Anfor­de­run­gen an ein High-Tech Arbeits­um­feld mit einem star­ken Fokus auf Mit­ar­bei­ter­wohl­be­fin­den und inno­va­ti­ves Design ver­bin­det. Das Pro­jekt setzt Maß­stä­be in der Schaf­fung einer inspi­rie­ren­den Umge­bung, die tech­no­lo­gi­sche Prä­zi­si­on und mensch­li­che Inter­ak­ti­on har­mo­nisch ver­eint. Das Gebäu­de geht weit über die rei­ne Zweck­mä­ßig­keit hin­aus und reflek­tiert die Visi­on der VERBUND AG als hoch tech­no­lo­gi­sier­ter Ener­gie­kon­zern, mit star­ker regio­na­ler Ver­bun­den­heit.

Archi­tek­tur
Der archi­tek­to­ni­sche Stil der neu­en Zen­tra­len Leit­stel­le lässt sich als eine Sym­bio­se aus High-Tech-Mini­ma­lis­mus und para­me­tri­scher Ästhe­tik beschrei­ben. Die kla­re, aber den­noch flie­ßen­de Geo­me­trie des Bau­kör­pers, ver­stärkt durch die abge­run­de­ten Ecken und die schwe­ben­de Mas­se des obe­ren Geschos­ses, zeugt von einer moder­nen und pro­gres­si­ven Hal­tung. Die fei­ne Per­fo­ra­ti­on der Alu­mi­ni­um­fas­sa­de ver­leiht dem Gebäu­de eine sub­ti­le Tex­tur und anmu­ti­ge Leich­tig­keit, die es von einer typi­schen Umge­bung abhebt. Das Gebäu­de ver­kör­pert eine Archi­tek­tur, die sowohl funk­tio­nal, zukunfts­ori­en­tiert, als auch poe­tisch ist – eine Meta­pher für die Ver­bin­dung von Tech­no­lo­gie und Natur. Es kom­mu­ni­ziert durch sei­ne For­men und Mus­ter, Iden­ti­tät und das tech­no­lo­gi­sche Leit­bild der VERBUND AG.

Fas­sa­de
Die äuße­re Erschei­nung des Gebäu­des spie­gelt eine kla­re, funk­tio­na­lis­ti­sche Ästhe­tik wider, die den­noch eine ein­la­den­de Trans­pa­renz bewahrt. Sie besteht aus einem kom­ple­xen Geflecht von Alu­mi­ni­um-Laser­cut-Panee­len, deren para­me­trisch gene­rier­tes Loch­bild nicht nur ästhe­tisch anspre­chend, son­dern auch nar­ra­tiv sind: Es spie­gelt die flie­ßen­den Kon­tu­ren der öster­rei­chi­schen Fluss­land­schaf­ten wider – ein direk­ter Kon­nex an die Kern­kom­pe­ten­zen von VERBUND im Bereich der Was­ser­kraft. Jede der zahl­lo­sen Fas­sa­den­plat­ten ist in ihrer Form, Grö­ße und Per­fo­ra­ti­on unter­schied­lich, doch in ihrer Gesamt­heit fügen sie sich zu einem kohä­ren­ten und atmo­sphä­ri­schen Gesamt­bild zusam­men.
Die kine­ti­sche Fas­sa­de aus auto­ma­ti­sier­ten Falt­ele­men­ten, kann auf Umwelt­ein­flüs­se reagie­ren und passt sich aktiv an – für opti­ma­len Son­nen­schutz, Belüf­tung und visu­el­le Trans­for­ma­ti­on im Tages­ver­lauf. So ent­steht eine Ober­flä­che, die sich wie Was­ser bewegt, fließt und ver­än­dert – eine archi­tek­to­ni­sche Hom­mage an den Rhyth­mus der Natur.
Gefer­tigt aus prä­zi­se gestanz­ten Alu­mi­ni­um­plat­ten, ver­bin­det das Sys­tem digi­ta­le Fer­ti­gungs­tech­no­lo­gien mit einer poe­ti­schen Ver­bin­dung zur Natur. Die Fas­sa­de ist zugleich leis­tungs­star­ke Gebäu­de­hül­le und kine­ti­sche Skulp­tur – Archi­tek­tur als leben­di­ger Aus­druck der öster­rei­chi­schen Fluss­land­schaf­ten. Gro­ße Fens­ter­flä­chen sor­gen für opti­mal licht­durch­flu­te­te Räu­me und schaf­fen eine visu­el­le Ver­bin­dung zur Umge­bung, wäh­rend sorg­fäl­tig inte­grier­te Son­nen­schutz­screens, in Kom­bi­na­ti­on mit der kine­ti­schen Fas­sa­de, eine Über­hit­zung ver­hin­dern.

Inte­ri­or Design
Im Inne­ren des Gebäu­des spielt das zen­tra­le, gro­ße Atri­um mit Ober­licht eine ent­schei­den­de Rol­le für die Kom­mu­ni­ka­ti­on inner­halb des Gebäu­des. Als ver­ti­ka­le Ach­se und licht­durch­flu­te­ter Raum wird es zum Herz­stück, das die ver­schie­de­nen Arbeits­be­rei­che mit­ein­an­der ver­bin­det. Es för­dert den Aus­tausch, die Begeg­nung und die räum­li­che Ori­en­tie­rung, indem es Licht tief in das Gebäu­de­inne­re bringt und eine offe­ne, kol­la­bo­ra­ti­ve Arbeits­at­mo­sphä­re schafft. Im Zen­trum des Atri­ums ver­bin­det eine ter­ra­cot­ta­far­be­ne, skulp­tu­ra­le Trep­pe die bei­den Gescho­ße. Das Atri­um betont so eine Kul­tur der Trans­pa­renz und Ver­net­zung, die sowohl die tech­ni­sche Exper­ti­se als auch den mensch­li­chen Fak­tor in den Vor­der­grund stellt. Die groß­zü­gi­gen Fens­ter­flä­chen för­dern die visu­el­le Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen den Arbeits­be­rei­chen und der umge­ben­den Land­schaft, was für die Mit­ar­bei­ter eine kon­stan­te Ver­bin­dung zur Außen­welt her­stellt und so das Wohl­be­fin­den stei­gert.

Das Innen­raum­kon­zept lei­tet sich aus der Viel­falt der unter­schied­li­chen Gewäs­ser ab und über­setzt deren Farb­wel­ten in eine archi­tek­to­ni­sche Spra­che. Unter­schied­li­che Nuan­cen von Grün, Tür­kis und Blau bil­den somit die Grund­la­ge des Farb­kon­zep­tes. Die­se Far­ben prä­gen Ober­flä­chen und aus­ge­wähl­te Ein­bau­ten und erzeu­gen eine ruhi­ge, aus­ge­gli­che­ne Atmo­sphä­re mit hoher Auf­ent­halts­qua­li­tät. Als durch­gän­gi­ge Akzent­far­be fun­giert der Farb­ton Ter­ra­cot­ta, wel­cher sich wie ein roter Faden durch das gesam­te Gebäu­de zieht. Er setzt geziel­te Kon­tras­te zu den küh­len Was­ser­far­ben und ver­leiht den Räu­men Wär­me, Tie­fe und Iden­ti­tät. Ter­ra­cot­ta erscheint in Details, Möblie­run­gen oder archi­tek­to­ni­schen Ele­men­ten und sorgt für eine prä­gnan­te Wie­der­erkenn­bar­keit. Die Mate­ria­li­tät lebt vom span­nungs­rei­chen Dia­log zwi­schen küh­len und war­men Ober­flä­chen. Edel­stahl mit sei­ner kla­ren, tech­ni­schen Anmu­tung trifft bewusst auf war­me Holz­tö­ne, die Natür­lich­keit und Behag­lich­keit ver­mit­teln. Ins­ge­samt ent­steht eine Atmo­sphä­re, die zugleich klar, ruhig und aus­ge­wo­gen wirkt. Das Zusam­men­spiel der Farb­tö­ne, die war­men Akzen­te und die bewusst ein­ge­setz­ten Mate­ri­al­kon­tras­te schaf­fen ein har­mo­ni­sches Innen­raum­kon­zept. Der Bezug zur Natur, kom­bi­niert mit zeit­lo­ser Gestal­tung, ver­leiht den Räu­men eine eigen­stän­di­ge Iden­ti­tät und eine nach­hal­ti­ge archi­tek­to­ni­sche Qua­li­tät.

 


Vier­eck Archi­tects have rea­li­zed a uni­que and for­ward-loo­king office buil­ding with the new OSC Ope­ra­ti­on Secu­ri­ty Cen­ter, that com­bi­nes the deman­ding requi­re­ments of a high-tech work envi­ron­ment with a strong focus on employee well­be­ing and inno­va­ti­ve design. The pro­ject sets stan­dards in crea­ting an inspi­ring envi­ron­ment that har­mo­nious­ly unites tech­no­lo­gi­cal pre­cis­i­on and human inter­ac­tion. The buil­ding goes far bey­ond mere func­tion­a­li­ty and reflects VERBUND AG’s visi­on as a high­ly tech­no­lo­gi­zed ener­gy com­pa­ny with strong regio­nal ties.

Archi­tec­tu­re
The archi­tec­tu­ral style of the new buil­ding can be descri­bed as a sym­bio­sis of high-tech mini­ma­lism and para­me­tric aes­the­tics. The clear, yet flowing geo­me­try of the buil­ding mass, empha­si­zed by roun­ded cor­ners and the floa­ting volu­me of the upper flo­or, demons­tra­tes a modern and pro­gres­si­ve approach. The fine per­fo­ra­ti­on of the alu­mi­num faça­de gives the buil­ding a subt­le tex­tu­re and graceful light­ness that distin­gu­is­hes it from typi­cal sur­roun­dings. The buil­ding embo­dies an archi­tec­tu­re that is func­tion­al, for­ward-loo­king, and poe­tic — a meta­phor for the con­nec­tion bet­ween tech­no­lo­gy and natu­re. Through its forms and pat­terns it com­mu­ni­ca­tes iden­ti­ty and VERBUND AG’s tech­no­lo­gi­cal gui­ding prin­ci­ples.

Faça­de
The building’s exte­ri­or reflects a clear, func­tion­a­list aes­the­tic while retai­ning an invi­ting trans­pa­ren­cy. It con­sists of a com­plex wea­ve of alu­mi­num laser-cut panels, who­se para­me­tri­cal­ly gene­ra­ted per­fo­ra­ti­on pat­tern is not only visual­ly appe­al­ing, but also nar­ra­ti­ve: it echo­es the flowing con­tours of Austria’s river land­scapes — a direct link to VERBUND’s core exper­ti­se in hydro­power. Each of the count­less faça­de panels dif­fers in shape, size, and per­fo­ra­ti­on, yet tog­e­ther they form a coher­ent and atmo­sphe­ric who­le. The kine­tic faça­de, made of auto­ma­ted fol­ding ele­ments, can respond to envi­ron­men­tal influen­ces and actively adapt — for opti­mal sun pro­tec­tion, ven­ti­la­ti­on, and visu­al trans­for­ma­ti­on throug­hout the day. This crea­tes a sur­face that moves, flows, and chan­ges like water — an archi­tec­tu­ral homage to nature’s rhyth­ms. Manu­fac­tu­red from pre­cis­e­ly craf­ted alu­mi­num pla­tes, the sys­tem com­bi­nes digi­tal fabri­ca­ti­on tech­no­lo­gies with a poe­tic con­nec­tion to natu­re. The faça­de is both, a high-per­for­mance buil­ding enve­lo­pe and a kine­tic sculp­tu­re — archi­tec­tu­re as a living expres­si­on of the Aus­tri­an river land­scapes. Lar­ge win­dows ensu­re opti­mal­ly light-fil­led rooms and crea­te a visu­al con­nec­tion to the sur­roun­dings, while careful­ly inte­gra­ted sun screens, com­bi­ned with the kine­tic faça­de, pre­vent over­hea­ting and gla­re.

Inte­ri­or Design
Insi­de the buil­ding, the cen­tral lar­ge atri­um with a sky­light, plays a decisi­ve role in inter­nal com­mu­ni­ca­ti­on. As a ver­ti­cal axis and light-fil­led space, it beco­mes the heart that con­nects dif­fe­rent work are­as. It pro­mo­tes exch­an­ge, encoun­ters, and spa­ti­al ori­en­ta­ti­on by brin­ging light deep into the buil­ding and crea­ting an open, col­la­bo­ra­ti­ve working atmo­sphe­re. At the cen­ter of the atri­um, a ter­ra­cot­ta-colo­red sculp­tu­ral stair­ca­se links the two flo­ors. The atri­um thus empha­si­zes a cul­tu­re of trans­pa­ren­cy and net­wor­king that high­lights both tech­ni­cal exper­ti­se and the human fac­tor. The gene­rous win­dow are­as enhan­ce visu­al com­mu­ni­ca­ti­on bet­ween the workspaces and the sur­roun­ding land­scape, pro­vi­ding employees with a con­stant con­nec­tion to the out­side world and ther­eby incre­asing well­be­ing. The inte­ri­or con­cept is deri­ved from the varie­ty of dif­fe­rent bodies of water and trans­la­tes their color palet­tes into an archi­tec­tu­ral lan­guage. Dif­fe­rent shades of green, tur­quoi­se, and blue form the basis of the color con­cept. The­se hues shape sur­faces and sel­ec­ted fix­tures and crea­te a calm, balan­ced atmo­sphe­re with a high qua­li­ty of stay. Ter­ra­cot­ta ser­ves as a con­ti­nuous accent color, run­ning like a red thread throug­hout the enti­re buil­ding. It pro­vi­des tar­ge­ted con­trast to the cool water colors and gives the rooms warmth, depth, and iden­ti­ty. Ter­ra­cot­ta appears in details, fur­nis­hings, and archi­tec­tu­ral ele­ments, ensu­ring a distinc­ti­ve reco­gniza­bi­li­ty. The mate­ria­li­ty thri­ves on the dyna­mic dia­lo­gue bet­ween cool and warm sur­faces. Stain­less steel, with its clear, tech­ni­cal cha­rac­ter, deli­bera­te­ly meets warm wood tones that con­vey natu­ral­ness and com­fort. Over­all, an atmo­sphe­re emer­ges that is clear, calm, and balan­ced. The refe­rence to natu­re, com­bi­ned with tim­e­l­ess design, gives the spaces an inde­pen­dent iden­ti­ty and a sus­tainable archi­tec­tu­ral qua­li­ty.

<